L'Approche DialoguE 1 - Lehrmethode DIALOGUE
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(THE WALL STREET JOURNAL)

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L'APPROCHE DIALOGUE 1


En didactique des langues, DialoguE a mis au point une Approche pédagogique unique et extrêmement performante. Et continue d'innover. Ses techniques d'amélioration de la compréhension auditive et de la prononciation sont uniques. Le Wall Street Journal notamment a consacré à l'Approche Dialogue la majeure partie de son article sur l'apprentissage des langues (voir ci-contre).
Les deux articles ci-après décrivent l'Approche DialoguE.


Lehrmethode DIALOGUE
zum schnellen und erfolgreichen Umgang mit der französischen Sprache
(Enjeux n° 27, décembre 1992)


En français:
L'Approche DialoguE
Pour communiquer rapidement et efficacement en français
(Enjeux n° 27, décembre 1992)


DialoguE et les 4 seuils dans l'apprentissage des langues
(Zielsprache Französisch, 1994)


LEHRMETHODE DIALOGUE
zum schnellen und erfolgreichen Umgang mit der französischen Sprache


  1. Die Wirksamkeit von DIALOGUE
  2. Worauf ist diese Wirkungskraft zurückzuführen?
  3. Die natürlichen Bedingungen der Entdeckung
  4. Eine lebendige und keineswegs künstliche Entdeckung
  5. Eine bereichernde Entdeckung, die auf Bedürfnisse eingeht
  6. Eine ausgewogene und nicht frustrierende Entdeckung
  7. Eine begleitete Entdeckung
  8. Die Aneignung bzw. Verarbeitung der Sprache
  9. Anstelle einer Zusammenfassung
  10. Bibliographie

Lehrmethode DIALOGUE
zum schnellen und erfolgreichen Umgang mit der französischen Sprache

Das Erlernen bzw. Studium einer Fremdsprache bedeutet für jeden von uns etwas anderes, ja teilweise Gegensätzliches; folglich gibt es keine universelle "Wundermethode".
Wenn die Methode DIALOGUE so erfolgreich ist, obwohl sie noch recht neu ist, so liegt das sicherlich daran, daß sie von Beginn an so natürlich wie möglich sein wollte. Bei der Lektüre dieses Artikels wird man sich trotzdem darüber klar werden, daß es ihr gelungen ist, bei sorgfältiger Vorgehensweise die meisten positiven Beiträge der zur Zeit bekannten didaktischen Methoden zu verarbeiten und zu kultivieren, ohne sich von nur vorübergehenden Ideen beeinflussen zu lassen. Und wenn sie nicht übertrieben hat, wozu fatalerweise alle Methodiken neigen, dann beruht das möglicherweise auf der im wesentlichen praktischen Vorgehensweise.

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Die Wirksamkeit von DIALOGUE

Derjenige, der entsprechend seiner Maßgabe und seinem Niveau wünscht, seine Fremdsprachenkompetenz zu verbessern, erhofft, und das ist offensichtlich, konkrete Resultate schnell und dauerhaft zu erlangen. Gerade dies ermöglicht die Lehrmethode DIALOGUE: 45 Sitzungen von 1 Stunde erlauben beispielsweise einem Anfänger, ob Chinese, Amerikaner oder einem Angehörigen einer anderen Nation, sich erfolgreich auf Französisch zu verständigen. Am Ende des gleichen Zeitabschnitts ist ein sogenannter "Fortgeschrittener" in der Lage, ein Seminar, das er bereits in der Muttersprache geleitet hat, auch auf Französisch zu führen. Die Methode DIALOGUE erlaubt es jedem, ob Anfänger oder zweisprachig Aufgewachsenem, sichtbare Erfolge in kürzester Zeit zu erreichen.

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Worauf ist diese Wirkungskraft zurückzuführen?

Die Methode DIALOGUE erweckt - wie bereits zuvor erwähnt - die natürlichen Bedingungen des Lernens. Sie bietet dem Lernenden die Möglichkeit, Französisch in einer Weise zu erlernen, die dem Erlernen der Muttersprache zwar nicht völlig entspricht, doch sehr ähnlich ist.
Ist nicht letzten Endes das Ziel jedes Lernenden, unmittelbar in der neuen Sprache denken zu können? Solange er nicht dorthin gelangt, muß er große Anstrengungen aufbieten, um sich auszudrücken, so daß der Inhalt seiner Botschaft außerordentlich darunter leidet. Sobald er nicht mehr übersetzt, kann er sich völlig auf seine Ideen konzentrieren und folglich sich mitteilen oder verhandeln mit einem Maximum an Wirkung. Von dem Moment an, in dem er die gleichen Bedingungen erlebt wie beim Erlernen seiner Muttersprache, wird er diese Maßgabe erreichen. Es empfiehlt sich also, ihm einerseits dabei zu helfen, die neue Sprache zu entdecken und andererseits, sie sich anzueignen. Die natürlichen Bedingungen der Entdeckung und der echten Aneignung der Sprache sind erneut zu schaffen.

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Die natürlichen Bedingungen der Entdeckung

Jede Entdeckung sollte trotz der Gefahr der Abschwächung motivierend sein. Sie wird es nur sein, wenn eine gewisse Anzahl von wesentlichen Bedingungen erfüllt sind. Was empfiehlt sich, dem Lernenden anzubieten?

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Eine lebendige und keineswegs künstliche Entdeckung

Eine völlig frankophone Umgebung

Das natürliche Sprachenlernen ist nur möglich in einem Umfeld, in dem sich jeder an den Lernenden in der Sprache wendet, die er im Begriff ist zu erlernen. Wenn aus dem einen oder anderen Grund diese Ausbildung in keinem französischsprachigen Land stattfinden kann, so schafft DIALOGUE diese Umgebung in den Ausbildungszentren der multinationalen Gesellschaften oder den Schulen, die seine Dienste in Anspruch nehmen. Die Kursteilnehmer verbringen z.B. den ganzen Tag gemeinsam mit ihren Lehrern, Frühstück und Abendstunden einbegriffen. Wenn sich die Ausbildung über mehrere Wochen inmitten eines nicht-französischsprachigen Umfeldes erstreckt, so bietet der Saal, in dem sich die Lernenden zusammenfinden, alle Charakteristika einer französischen "Oase".

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Eine nicht-schulische Umbegung

Das Wort "Oase" - mit Absicht gewählt - drückt aus, daß der Kursteilnehmer tatsächlich nur dann motiviert ist, wenn er nicht den Eindruck hat, sich in einer Schule zu befinden. Dort, wo die Kursräumein keinem Falle Klassenzimmer sind, sondern Versammlungsräume, Konferenzsäle, Wohnzimmer, o.ä.;d.h. Orte, wo man wirklich kommuniziert. Der Lernende "erleidet" keine frustrierenden Eingangstests:seine Kursleiter (und nicht "Lehrer") schätzen ihn ein, ohne daß er es bemerkt, indem sie ihm zuhören,sich für ihn interessieren. Wenn der Kurs in Gruppen stattfindet, werden die Teilnehmer gebeten, sich zu Beginn einige Minutenlang mittels einer Cassette vorzustellen. Diese Vorstellungen ermöglichen es den Ausbildern von DIALOGUE, möglichst homogene Gruppen zu bilden. Im Verlaufe des Lehrgangs gibt es zudem keine Prüfungen, sondern lediglich "natürliche" Wiederholungen in Form von Dialogen (zwischen Kursleiter und -teilnehmer, unter den Kursteilnehmern). Dank dieser Wiederholungen kann sich der Lernende einstufen. Er wünscht nicht bewertet zu werden, sondern möchte sich weiterentwickelnund feststellen, daß er dies auch tut und zwar schnell.
Am Ende seines Lehrgangs schätzt der Kursteilnehmer, ausgehend von seinem Eingangsniveau, selbst die erzielten Fortschritte mittels eines Bewertungsrasters ein. Die 10 grundlegenden Bewertungsaspekte sind Orthographie, schriftliches Verständnis, mündliches Verständnis, Aussprache, mündlicherAusdruck, Grammatik, allgemeines Vokabular, fachspezifisches Vokabular, Aufgabenbewältigung und Selbstvertrauen.
Die Verwendung der Begriffe "Kursleiter" oder "Ausbilder" anstelle von "Lehrer" ist sicherlich nicht einfältig. Bei DIALOGUE erteilt man weder Lektionen, noch gibt man Unterrichtsstunden, vielmehr leitet man Sitzungen zur Kommunikation. Es werden keine Sprachlaborübungen angeboten und es gibt auch keine Lehrbuchempfehlungen: jede Sitzung ist an der Realität und am Erlebten orientiert.

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Die Realität und das Erlebnis

Jedes Kursprogramm von DIALOGUE geht aus - sei es von authentischen Dokumenten (Nachrichtensendungen, Zeitungsartikeln, Chansons, beruflichen Dossiers oder auch vom Lehrbuch, welches der Lernende in seiner Schulklasse verwendet) - sei es von Themen, über die die Teilnehmer berichten oder sprechen möchten. Auch jedes Beispiel des Kursleiters (zu schwierigen Strukturen oder Vokabelerklärungen) leitet sich aus dem Erlebten des Lernenden oder aus der Sitzung, an der er gerade teilnimmt, her.

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Eine bereichernde Entdeckung, die auf Bedürfnisse eingeht

Eine Sprache entdecken ist nur dann motivierend, wenn diese Entdeckung auf die Ziele des Teilnehmers hin ausgerichtet ist. Das Hauptziel desjenigen, der eine lebendige Sprache erlernt, ist ihre möglichst rasche Anwendung. Er wird nur in dem Fall in der Lage sein, dies zu erreichen, wenn man ihm die Mittel dazu gibt, in solchen Situationen zu kommunizieren, in denen er die Fremdsprache gebrauchen wird. Der Kursleiter von DIALOGUE wählt dazu die geeignetsten Sätze aus, die notwendigsten "Sprachhandlungen" und das Vokabular, auf das der Lernende häufig zurückgreifen wird (schriftlich und / oder mündlich).
Sollte der Kursteilnehmer andere Ziele verfolgen, so paßt der Ausbilder von DIALOGUE sein Kursprogramm diesen an. Wie man feststellen kann, strebt DIALOGUE eine völlige Individualisierung des Lehrgangs an: Der Sprachkurs ist maßgeschneidert für und gemeinsam mit dem Kursteilnehmer.

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Eine ausgewogene und nicht frustrierende Entdeckung

Eine andere Facette der persönlichen Abstimmung ist die Anpassung an den "kognitiven Stil" des Kursteilnehmers. Man kann mit Reinert (1) feststellsten, daß der kognitive Stil einer Person die Art und Weise ist, mit der "befähigt ist, besonders effizient zu lernen". Also jeder in seiner eigenen Art und Weise. Und diese Lernstrategie hängt wesentlich vom sozialen Umfeld der Person ab, von der Weise, wie sie in der Gesellschaft lebt. Wird das fundamentale Bedürfnis des Lernenden weder respektiert nocht gestillt, so entwickelt sich das Lernen schnell zur Frustration. Während er die Fremdsprache und die Verständigungsmöglichkeit in dieser Sprache entdeckt, versucht der Teilnehmer unbewußt, sein Selbstwertgefühl zu kompensieren, sei es durch Zulassung oder durch Verwirklichung oder durch ein Gefühl der Sicherheit. Dank der Ausbildung PERSONA (2) geht der Kursleiter von DIALOGUE auf dieses fundamentale Bedürfnis ein, welches er aufgespürt und sorgfältig ausgearbeitet hat, indem er der Lernstrategie folgt, die für den Lernenden angemessen ist. Er respektiert somit dessen Lernrythmus, berücksichtigt dessen Art und Weise, das ihn umgebende Universum zu begreifen, indem er einmal mehr die Theorie und einmal mehr die Praxis bevorzugt. Der Ausbilder weiß, was den Kursteilnehmer frustriert oder motiviert und paßt sich demgemäß seiner Persönlichkeit an.

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Eine begleitete Entdeckung

Eine neue Welt kann man sicherlich alleine entdecken. Aber zu welchem Preis und mit welchem Energieaufwand! Selbst der versierteste Entdecker nimmt sich einen Führer, der es ihm ermöglicht, Zeit zu sparen und Fehler zu verhindern. Auch die Lehrmethode DIALOGUE bietet sich jedem "Entdecker" der französischen Sprache als erfahrener Führer an, was ihm zunächst einmal Vertrauen einflößt.

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Eine Atmosphäre des Vertrauens

Der Kursteilnehmer erwirbt im Verlauf der ersten Gespräche bei DIALOGUE das, was ihm oft am meisten fehlt: Selbstvertrauen ... Die Angst zu sprechen, sich auszudrücken verschwindet schnell dank der Athmosphäre des Vertrauens, welche der Kursleiter aufbaut, gemäß der Kommunikationsmethode PERSONA und der Lehrmethode DIALOGUE.

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Die sokratische Mäeutik

Um den Prozeß des Entdeckens zu beschleunigen, bedient sich der Ausbilder von DIALOGUE - der Name der Methode ist übrigens vom DIALOGUE bei Platon entlehnt - der sokratischen Mäeutik. Anders ausgedrückt, der Kunst, Ideen ans Tageslicht zu bringen. Der Ausbilder ist dazu da, ihm dabei zu helfen, seinen Gedanken Ausdruck zu verleihen. Er setzt am Wissen und Erlebten des Teilnehmers an, indem er ihm ständig Fragen stellt. So sagt auch Louis Not (3):
Die sokratische Methode bemüht sich offensichtlich weniger darum etwas zu vermitteln, als etwas entdecken zu lassen. Es gibt weniger zu lernen, als vielmehr sich zu merken, was man implizit schon weiß und was die Fragen explizit machen sollen.
Indem er sich jeder Situation anpaßt, analysiert der Ausbilder von Dialogue also den globalen Inhalt und entwickelt Fragen, die es dem Teilnehmer ermöglichen, zum Bewußtwerden des Inhalts zu gelangen. Ob der Teilnehmer Kenntnisse hat oder nicht, der Begleiter wählt den natürlichsten Weg, immer beginnend mit dem Einfachen bis hin zum Komplexeren, alles auf dem Erlebten aufgebaut.
Um die Sprachentdeckung zu vertiefen, läßt sich der Ausbilder von DIALOGUE leiten von den Errungenschaften der distributionalen oder strukturalen Linguistik. Indem er nur natürliohe Fragen stellt, Fragen der Verständigung, erschließt er nicht nur die syntagmatische Achse (Wer? Was? Wo? Wie? Warum? usw.), sondern verknüpft sie mit der paradigmatischen Achse (Synonyme, Antonyme, Periphrasen). So kommt es, daß zwei einfache Sätze in der Folge vereinigt werden zu einem komplexen Satz. (2 Aussagesätze enden durch Umformung z.B. in 1 Hauptsatz + 1 kausalen oder konsekutiven Nebensatz). Es ist das Ziel des Ausbilders, den Teilnehmer auf seiner Verständigungsebene die Vielfalt der Werkzeuge entdecken zu lassen, über die er verfügt, um seine Ideen und seine Gefühle auszudrücken. Die Abfolge der Fragen bedarf einer ganz besonderen Aufmerksamkeit. Sie trägt zum progressiven Aufbau der Grundkenntnisse bei, indem sie die Antworten des Teilnehmers berücksichtigt. Jede Antwort wird durch den Kursleiter analysiert und die nächste Frage entsprechend der erhaltenen Antwort ausgewählt. Die Befragung strukturiert somit nach und nach und wohlausgewogen den Gedanken des Lernenden.
Die gute Antwort wird gemäß Sokrates eingegeben. Sei es, daß der Teilnehmer die in der Frage enthaltenen Informationen wieder aufnehmen kann, sei es, daß man ihm mit einer Frage hilft, die einen Sinnbezug enthält (Synonyme, Antonyme, Periphrasen) oder durch eine Zeichnung, ein Verhalten, Gestik oder Mimik.
Trotz aller vom Ausbilder getroffenen Vorsichtsmaßnahmen geschieht es dennoch, daß die Antwort nicht ganz mit der erwarteten Antwort übereinstimmt.

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Die Handhabung des Fehlers

Die Methode DIALOGUE basiert auf dem Begriff der Rückkoppelung odes des feed-back, diesem kybernetischen System, welches von M.A. Crowder (4) entwickelt wurde, als er versucht hat, den Lehrer durch eine Maschine zu ersetzen, die die Beziehung zwischen den Personen simuliert.
Der Fehler, der im Verlauf der Entdeckung auftaucht, zeigt an, daß die Information des Lernenden unvollkommen ist und statt ihn zu strafen, muß herausgefunden werden, wo seine Schwierigkeit liegt. Mit Hilfe der Ableitungsstrukturen, die der Ausbilder von DIALOGUE einführt, werden die Schwierigkeiten überwunden und der Lernende gibt eine adäquate Antwort. Anstelle einer eingleisigen Ausbildung - einer Falle, in die viele sogenannte Befragungsmethoden zu geraten drohen - bietet die Vorgehensweise von DIALOGUE eine interaktive Entdeckung. Es ist die Anwort des Teilnehmers, die das Frageelement vorgibt, welches ihm anschließend präsentiert wird. Wenn die Entdeckung unmittelbar ist, so kann man unmittelbar zur Aneignungsphase /Verarbeitungsphase übergehen. Wenn ein Fehler auftaucht, erlaubt es dieser Fehler dem Kursleiter, die Formen der geistigen Funktionen, die ihn hervorgerufen haben, ausfindig zu machen und er besorgt die passende "Medizin", die vollkommen auf den Teilnehmer zugeschnitten ist.
Dank dieser motivierenden Vorgehendsweise schätzt der Teilnehmer automatisch seine erzielten Fortschritte ein. Er ist sich darüber im Klaren, daß er schließlich seinen Gedanken ausdrücken kann, obgleich er es noch wenige Augenblicke zuvor nicht oder zumindest nur ungeschickt konnte. Er bemerkt ebenfalls, daß der Nebel, der seine Verständigung umgab, sich völlig verflüchtigt und daß er imstande ist, das Begriffene erneut zu formulieren. Aber diese Wieder-Formulierung wird ihm erst leichtfallen nach der Verarbeitung und Festigung der Strukturen und des Vokabulars, d.h. nachdem er sich die Sprache angeeignet hat.

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Die Aneignung bzw. Verarbeitung der Sprache

Die Entdeckung, mag sie auch noch so motivierend sein, genügt in der Tat nicht, um sich eine Sprache anzueignen. Eines der Haupthindernisse der Kommunikation ist die Tendenz des Lernenden, sich oft auf seine Muttersprache zu beziehen. Er übersetzt mehr als daß er in der erlernten Sprache kommuniziert. Es handelt sich folglich darum, ihn von Anfang an eine Art von Automatismus erwerben zu lassen, der identisch ist mit demjenigen, auf den er sich bei der Kommunikation in der Muttersprache stützt. Solange es keinen AUTOMATISMUS gibt, konzentriert sich der Lerndende zu sehr auf die FORM und ist fatalerweise wenig empfänglich für das WESENTLICHE. Und diese Art sich auszudrücken, bedeutet für ihn eine außerordentliche Energieverschwendung und erfordert von seiner Seite übermenschliche Anstrengungen, um sich zu konzentrieren, die er sicherlich nicht über lange Zeit hinweg aufbringen kann. Er riskiert zudem, daß sich "fehlerhafte" Formen festigen, von denen jeder Pädagoge weiß, wie schwierig diese schlechten Angewohnheiten zu überwinden sind ("Fossilienbildung des Fehlers").

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Das Vergnügen, aufgrund des Automatismus zu kommunizieren

Damit sich der Lernende ohne allzu große MÜHE verständigt, damit er nicht mehr übersetzt und damit er FREUDE an der Kommunikation in der Fremdsprache hat, muß er zwingend das Stadium der PROZEDURALISATION der Strukturen in der neuen Sprache erreichen. Man schätzt, daß im allgemeinen 3000 Wiederholungen notwendig sind, um - wie Jean-Paul Narcy (5) es bezeichnet - "Routine" zu erlangen.
Man darf nicht Automatisierung und Auswendiglernen verwechseln. Die Automatisierung, von der hier die Rede ist, ist diejenige der operativen Fähigkeiten. Ganz wie bei der Datenverarbeitung. Richards (6) erinnert uns an die Erklärung der Unterscheide zwischen der kontrollierten Sprache und der spontanen Sprache, wie es Mc. Langhlen, Rossman und McLeod (1983) vorschlagen. Sie lehnt sich an das Modell der Datenverarbeitung an. Gemäß dieser Theorie erfordert das Erlernen jeder komplexen Aufgabe oder jeder Verhaltensform die Integration einer Reihe von unterschwellig vorhandenen Fähigkeiten.
Damit es möglich ist, in allen Aufgaben und Situationen wirkungsvoll zu funktionieren, wird eine große Anzahl dieser unterschwellig vorhandenen Fähigkeiten zur Routine und automatisiert und somit vervollkommnet, ohne daß der Betreffende ihnen bewußt seine Aufmerksamkeit schenkt. Dieses wird als "automatische Verarbeitung" bezeichnet. Beim Erlernen einer besonderen Aufgabe in der Fremdsprache behindern die unterschwellig vorhandenen Fähigkeiten, welche nicht in der auomatischen Verarbeitung integriert sind, die Fähigkeit, diese Aufgabe zu erfüllen.
Es empfiehlt sich also, den Teilnehmer nicht das System (d.h. Kompetenz, Grammatikregeln, u.ä.) im Gedächtnis speichern zu lassen, sondern vielmehr einen Speicher anlegen zu lassen, in dem er im Bedarfsfall automatisch die Form wiederfindet, die dem Sinn entspricht, dem man in einer gegebenen Situation Ausdruck verleihen will.

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Skinner aus der Sicht des Sokrates

Es ist offensichtlich unrealistisch, die Zahl 3000 bei den Wiederholungen zu erreichen, um die unterschwelligen Fähigkeiten im Verlauf der Ausbildung einzuschleifen. Die Methode DIALOGUE läßt sich leiten von der co-aktiven Methode, wie sie Skinner entwickelt hat; diese Methode ist vor allem verbunden mit dem Phänomen der Verstärkung (Handlungswiederholung), der Motivation (unmittelbare Belohnung) und dem Ausschluß des Fehlers (keine Bestrafung). Dadurch, daß sie so natürlich wie möglich wirkt und mit der Mäeutik gekoppelt wird, gelangt die Methode DIALOGUE zu bemerkenswerten Ergebnissen. Sie festigt zunächst mittels einer natürlichen Befragung die Strukturen und das notwendige Vokabular, die Aussprache, die passende Intonation kurzfristig im Gedächtnis des Teilnehmers. Dieser lernt durch die Beantwortung der Fragen, die genauso viele Variationen ausgehend vom gleichen Thema sind, mit den Strukturen und dem Vokabular zu jonglieren (Synonyme, Antonyme, usw.) und macht nun keinen Gebrauch mehr von der Übersetzung. Er ist in der Lage, die Fehler der internen Struktur zu berichtigen. Er trainiert die unterschwellig vorhandenen Fähigkeiten der Verständigung, indem er die Fragen entschlüsselt, authentische Modelle hört und die Botschaften identifiziert (vom allgemeinen bis ins Detail).

Um ihm zu ermöglichen, seine unterschwelligen Fähigkeiten zu automatisieren, hilft der Ausbilder von DIALOGUE dem Lernenden dabei, bedeutende Hinweise der Sitzung aufzubewahren. Jede Sitzung endet bei DIALOGUE mit der Registrierung von Schlüsselsätzen, d.h. den wichtigsten Sätzen der Sitzung, auf Kassette. Die nach jedem Satz eingelegte Pause ermöglichst es dem Teilnehmer, diesen zu wiederholen und so den Prozeß der Automatisierung zu beschleunigen. Zur folgenden Sitzung ist er systematisch fortgeschritten durch die Wiederholung dieser Sätze; stets nach der Art und Weise des Sokrates, mit dem Ziel, den Fortschritt des Automatismus festzustellen und die Festigung zu verstärken, soweit sich dies als notwendig erweist. Da er während seines gesamten Aufenthaltes in einer frankophonen Umgebung lebt, hat der Teilnehmer gleichfalls die Möglichkeit, die erlernten Formulierungen wieder anzuwenden. Wenn er nach Beendigung seines Sprachkurses täglich ca. 15 Min. den Schlüsselsätzen widmet, die ja, wie man sich erinnert, Sätze sind, die für und mit ihm erstellt wurden und seinen Bedürfnissen der Kommunikation entsprechen, wird er dahingelangen, die unterschwelligen Fähigkeiten vollständig zu automatisieren und viel spontaner zu sprechen.

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Anstelle einer Zusammenfassung

Wie Jean-Claude Narcy in Erinnerung ruft, wird allgemein angenommen, daß der Lernende vier wichtige Schwellen zu überschreiten hat. Es handelt sich dabei , in chronologischer Folge, um die psychologische Schwelle (Selbstvertrauen), die Schwelle des Hörens (Verstehen der Mitteilung), die kulturelle Schwelle (Interesse für die "fremde" Kultur) und die linguistische Schwelle (Denken direkt in der Zielsprache).
Die Art und Weise, in der Dialogue darangeht, dem Lernenden dabei zu helfen, diese vier Schwellen zu erreichen und dann zu überschreiten, ist Gegenstand einer anderen Schrift. Halten wir zunächst fest, daß die Lehrmethode DIALOGUE, die so natürlich wie möglich sein möchte und stets von dem Prinzip ausgeht, daß es immer leichter ist, vorzubeugen als zu heilen, zu erziehen statt umzuerziehen, ist von Beginn an aufmerksam gegenüber diesen vier wesentlichen Aspekten. Der Lernende wird sicherlich nur dann leicht und schnell die linguistische Schwelle überschreiten, wenn sein Begleiter ihn darauf von Anfang an vorbereitet hat.
Bereits bei der allerersten Sitzung hilft der Begleiter von DIALOGUE dem Teilnehmer dabei, seine Eigenständigkeit in der Verständigung zu erwerben, ihn mit der lexikalischer Fülle auszustatten, die seinen Anforderungen in den meisten Fällen genügt. Bereits von der ersten Sitzung an hilft er ihm dabei, korrekt zu sprechen und direkt in der Sprache zu denken, die er zu entdecken und sich anzueignen sucht.

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Bibliographie

  1. E. HATCH, Psycholinguistics, Rowley, Newbury House, 1983.
  2. Documentation Persona sur simple demande à DIALOGUE, 55, Route du Tonnelet, 4900 Spa, en spécifiant "Formation Enseignants"
  3. L. NOT, Les Pédagogies de la Connaissance, Les Sciences de l'Homme, Privat, 1988.
  4. J. BUREAU, Dictionnaire de l'Informatique, Larousse, Paris, 1972.
  5. J-P. NARCY, Apprendre une Langue Etrangère, Les Editions d'Organisation, Paris 1990.
  6. J.C. RICHARDS, The Context of Language Teaching, Cambridge, CUP, 1985.

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L'APPROCHE DIALOGUE
Pour communiquer rapidement et efficacement en français


  1. L'efficacité DialoguE
  2. A quoi est due cette efficacité?
  3. Les conditions naturelles de la découverte
  4. L'appropriation de la langue
  5. En guise de conlusion
  6. Bibliographie

L'APPROCHE DIALOGUE
Pour communiquer rapidement et efficacement en français


Étudier, apprendre une langue étrangère revêt pour chacun d'entre nous des significations tellement différentes, opposées parfois même, qu'il n'existe pas, en fait, de "méthode-miracle" universelle.
Si l'approche DialoguE, bien que relativement récente, connaît un succès remarquable, c'est qu'elle s'est voulue, dès le départ, la plus naturelle possible. A la lecture de cet article, on se rendra compte, néanmoins, qu'elle est parvenue, tout en travaillant sur le terrain, et sans chercher à s'inspirer des "idées du temps", à combiner la plupart des apports positifs des didactiques connues à ce jour, et à les affiner. Et si elle n'est pas tombée dans les excès qu'entraîne fatalement toute méthodologie, c'est probablement à sa démarche essentiellement pratique qu'elle le doit.

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L'efficacité DialoguE

Celui qui désire, quels que soient ses objectifs, son niveau, améliorer sa performance dans une langue étrangère, tient, c'est évident, à obtenir des résultats concrets, à la fois rapides et durables. C'est ce que permet l'approche DIALOGUE. 45 séances d'une heure, par exemple, permettent à un débutant complet, chinois, américain ou autre, de communiquer efficacement en français. Au bout de ce même laps de temps, un apprenant dit "avancé" est en mesure d'animer en français le séminaire qu'il anime déjà dans sa langue maternelle. L'approche Dialogue, permet à chacun, qu'il soit débutant ou bilingue, d'accomplir des progrès spectaculaires, et ce, en un minimum de temps.

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A quoi est due cette efficacité?

L'approche Dialogue, ainsi qu'il a déjà été dit plus avant, recrée les conditions naturelles de l'apprentissage. Elle offre à l'apprenant la possibilité d'apprendre le français d'une façon, si pas identique, du moins très semblable à celle dont il a appris sa langue maternelle. L'objectif de tout apprenant n'est-il pas, au bout du compte, de pouvoir penser directement dans la langue nouvelle? Tant qu'il n'y parvient pas, il doit déployer tant d'efforts pour s'exprimer que le contenu de son message en souffre énormément. Dès qu'il ne traduit plus, il peut se concentrer entièrement sur les idées qu'il tient à exprimer, et communiquer ou négocier ainsi avec un maximum d'efficacité. A partir du moment où il peut vivre les mêmes conditions que celles qu'il a connues pour posséder sa langue maternelle, il atteindra cet objectif. Il convient donc de l'aider à, d'une part, découvrir la langue nouvelle et à, d'autre part, se l'approprier. De recréer donc les conditions naturelles de la découverte et de l'appropriation véritable de la langue.

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Les conditions naturelles de la découverte

Toute découverte doit être, sous peine de s'étioler rapidement, motivante. Et elle ne le sera réellement que si un certain nombre de conditions essentielles sont réunies. Que convient-il d'offrir à l'apprenant?

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Une découverte vivante et non artificielle
Un environnement totalement francophone

L'apprentissage naturel d'une langue ne peut se faire que dans un milieu où tout le monde s'adresse à l'apprenant dans la langue qu'il est en train d'apprendre. Si pour l'une ou l'autre raison, cette formation ne peut avoir lieu dans un pays francophone, Dialogue recrée cet environnement dans les centres de formation des sociétés multinationales ou les écoles qui font appel à ses services. Les stagiaires vivent toute la journée, par exemple, en compagnie de leurs professeurs, petit déjeuner et soirée compris. Quand la formation s'étale sur plusieurs semaines, dans un milieu non francophone, la salle où les apprenants se retrouvent offre toutes les caractéristiques d'une oasis francophone.

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Un environnement non scolaire

Le mot "oasis", choisi à dessein, dit bien que l'apprenant ne sera réellement motivé que s'il n'a pas l'impression de se retrouver à l'école. La ou les salles de formation ne sont en aucun cas des classes, mais des salles de réunion, de conférences, des salons, etc., des lieux où l'on communique vraiment. L'apprenant ne "subit" pas de test frustrant à l'arrivée: ses guides (et non ses "professeurs"), en l'écoutant, en s'intéressant à lui, l'évaluent sans qu'il s'en aperçoive. Si l'apprentissage se fait en groupes, les participants sont invités, avant leur formation, à se présenter quelques minutes sur une cassette. Ces présentations permettent aux formateurs Dialogue de créer les groupes les plus homogènes possibles. De même, au cours de la formation, il n'y a pas d'interrogations, mais des révisions "naturelles" sous forme de dialogues, (entre le professeur et l'apprenant, entre les apprenants entre eux). Grâce à ces révisions, l'apprenant peut se situer. Il ne désire pas être "évalué", mais souhaite "évoluer", et constater qu'il le fait, et rapidement. A la fin de son apprentissage, l'apprenant évalue cette fois-ci, et lui-même, en fonction de son niveau de départ, les progrès accomplis sur une grille reprenant 8 aspects fondamentaux: la compréhension écrite, la compréhension orale, la prononciation, l'aisance (expression orale), la grammaire, le vocabulaire général, le vocabulaire professionnel et la réalisation des tâches.
L'emploi des mots "guide" ou "formateur" au lieu de "professeur" n'est certes pas innocent. Chez Dialogue, on ne "fait pas sa leçon", on ne "donne pas cours", on anime des séances de communication. On ne propose pas d'exercices en laboratoire de langues, et il n'y a pas de manuel de référence: toute séance s'inspire de la réalité, du vécu.

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La réalité et le vécu

Chaque séance Dialogue part, soit de documents authentiques (journal télévisé, articles, chansons, documentation professionnelle, ou même le manuel employé par l'apprenant dans sa classe au lycée), soit de ce que l'apprenant lui-même exprime ou veut communiquer. De plus, tout exemple (de structures difficiles, d'explication de vocabulaire) proposé par l'animateur Dialogue est aussi inspiré du vécu de l'apprenant ou de la séance à laquelle il participe.

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Une découverte enrichissante répondant aux besoins

Découvrir une langue n'est motivant que si cette découverte répond aux objectifs de l'apprenant. L'objectif majeur de celui qui apprend une langue vivante est de pouvoir l'employer le plus rapidement possible. Il ne sera en mesure de le faire que si on lui procure les moyens de communiquer dans les situations où il aura à utiliser la langue étrangère. L'animateur Dialogue sélectionne les phrases les plus aptes, les "actes de parole" les plus utiles et le vocabulaire auquel l'apprenant devra fréquemment recourir (à l'écrit et/ou à l'oral).
Si l'apprenant poursuit d'autres objectifs, l'animateur Dialogue adapte ses séances pour y répondre. Comme on peut le constater, Dialogue propose une véritable personnalisation de l'apprentissage: les séances se font sur mesure, pour et avec l'apprenant.

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Une découverte Harmonieuse et non frustrante

Une autre facette de la personnalisation, c'est l'adaptation au "style cognitif" de l'apprenant. On peut dire, comme Reinert (1), que le style cognitif d'une personne est la façon dont elle est "programmée pour apprendre le plus efficacement possible". Chacun, donc, a sa façon d'apprendre. Et cette stratégie d'apprentissage dépend essentiellement du style social de la personne, de la façon dont elle vit en société. Si le besoin fondamental de l'apprenant n'est pas respecté et nourri, l'apprentissage devient vite frustrant. Pendant qu'il découvre la langue étrangère, et la communication dans cette langue, l'apprenant cherche confusément à satisfaire son besoin de valorisation, ou d'admission, ou de réalisation, ou de sécurisation. Grâce à la formation Persona (2), l'animateur Dialogue répond à ce besoin fondamental qu'il a détecté et élabore en conséquence la stratégie d'apprentissage qui convient à chacun. Il respecte ainsi son rythme d'apprentissage, tient compte de sa façon d'aborder l'univers qui l'entoure, de privilégier soit la théorie, soit la pratique. Le professeur sait ce qui frustre et motive l'apprenant et s'adapte ainsi à sa personnalité.

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Une découverte accompagnée

Découvrir un nouveau monde peut certes se faire seul. Mais à quel prix, avec quelle dépense d'énergie! Même l'explorateur le plus chevronné recourt à un guide qui lui permettra de gagner du temps, d'éviter de faire des erreurs. Aussi l'approche Dialogue propose-t-elle à tout "explorateur" de la langue française un guide expérimenté avec lequel tout d'abord il se sentira en confiance.

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Un climat de confiance

L'apprenant acquiert chez Dialogue, dans les premières conversations, ce qui lui manque souvent le plus: la confiance en soi. La peur de parler, de s'exprimer disparaît rapidement, grâce au climat de confiance qu'instaurent l'animateur formé à la communication Persona et la méthode Dialogue.

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La Maïeutique Socratique

Pour accélérer le processus de découverte, le formateur Dialogue - le nom de la méthode est d'ailleurs emprunté au Dialogue de Platon - recourt à la maïeutique socratique. Autrement dit, l'art d'accoucher les idées. Le formateur est là pour aider à mettre au monde les idées de l'apprenant. Il part du savoir et du vécu de celui-ci, en lui posant constamment des questions. Comme le dit Louis Not (3), "la méthode Socratique se soucie apparemment moins de transmettre que de faire découvrir. Il n'y a plus à apprendre, simplement à retenir ce que l'on sait déjà implicitement, et que les questions ont pour but de rendre explicite". S'adaptant à chaque situation, l'animateur Dialogue analyse donc le contenu global et développe des questions qui permettent à l'apprenant d'arriver à la prise de conscience de ce contenu. Que l'apprenant ait ou non des connaissances, l'accompagnateur choisit le chemin le plus naturel, part toujours du plus simple vers quelque chose de plus complexe, tout en construisant sur le vécu.
Afin d'approfondir la découverte de la langue, l'animateur Dialogue s'inspire des acquis de la linguistique distributionnelle ou structurale. Tout en ne posant que des questions naturelles, de communication, il n'exploite pas seulement l'axe syntagmatique (Qui?, Quoi?, Où?, Comment?, Pourquoi?, etc.) mais le "marie" à l'axe paradigmatique (synonymes, antonymes, périphrases). C'est ainsi également que deux propositions simples sont, par la suite, réunies en une phrase complexe (2 énonciatives finissent par former, par exemple, une proposition principale + une subordonnée de cause, de conséquence, etc.). L'objectif du formateur est de faire découvrir, au niveau de communication de l'apprenant, la panoplie d'outils dont celui-ci dispose pour exprimer ses idées, et ses sentiments.
L'ordre des questions fait l'objet d'une attention toute particulière. Il contribue à la construction progressive des notions, en tenant compte des réponses de l'apprenant. Chaque réponse est analysée par le formateur et la question suivante est choisie en fonction de la réponse obtenue. Le "questionnement" structure ainsi, peu à peu, et harmonieusement, la pensée de l'apprenant.
La bonne réponse, comme chez Socrate, est suggérée. Soit l'apprenant peut reprendre les informations contenues dans la question, soit on l'aide par une question portant sur des rapports de sens (synonymes, antonymes, périphrases) ou par un dessin, un geste, une mimique, un comportement, etc.
Malgré les précautions prises par le formateur, il arrive malgré tout que la réponse ne corresponde pas tout à fait à la réponse attendue.

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La gestion de l'erreur

La méthode Dialogue est fondée sur la notion de rétro-action ou feed-back, ce système cybernétique mis au point par M.A. Crowder (4) lorsqu'il a cherché à remplacer le maître par une machine simulant la relation interpersonnelle.
L'erreur qui se produit au cours de la découverte indique que l'information de l'apprenant est imparfaite et qu'au lieu de le sanctionner, il faut découvrir où se situe sa difficulté. Grâce aux structures de dérivation que le formateur Dialogue introduit, les difficultés sont surmontées et l'apprenant produit une réponse adéquate. Au lieu d'un enseignement à sens unique, piège dans lequel risquent de tomber beaucoup de méthodes dites de questionnement, la démarche Dialogue propose une découverte interactive. C'est la réponse de l'apprenant qui détermine l'élément qui va lui être présenté aussitôt après. Si la découverte est immédiate, on peut passer immédiatement à l'étape d'appropriation. Si une erreur se produit, cette erreur permet au formateur de détecter les formes de fonctionnement mental qui l'ont provoquée et il y apporte le "remède" adéquat, tout à fait personnalisé.

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Les progrès concrets et immédiatement vérifiables

Grâce à cette démarche motivante, l'apprenant mesure automatiquement les progrès qu'il réalise. Il se rend compte qu'il peut enfin exprimer sa pensée alors que quelques instants auparavant il ne pouvait le faire ou assez maladroitement. Il s'aperçoit également que ce brouillard qui entourait sa compréhension se disperse complètement et qu'il est à même de reformuler ce qu'il a compris. Mais cette reformulation ne sera aisée qu'après avoir assimilé et fixé les structures et le vocabulaire, qu'après s'être approprié la langue.

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L'appropriation de la langue

La découverte, aussi motivante soit-elle, ne suffit pas, en effet, pour s'approprier une langue. Un des obstacles majeurs à la communication, c'est que l'apprenant a souvent tendance à se référer à sa langue maternelle. Il traduit plus qu'il ne communique dans la langue apprise. Il s'agit donc de lui faire acquérir, et ceci, dès le début, une sorte d'automatisation identique à celle à laquelle il recourt, en communiquant dans sa langue maternelle. Tant qu'il n'y a pas AUTOMATISATION, l'apprenant se concentre trop sur la FORME et est, fatalement, peu réceptif au FOND, et cette façon de s'exprimer provoque, chez lui, une dépense énorme d'énergie et de concentration. Il risque également de fixer des formes "erronées" et tout pédagogue sait combien il est difficile de supprimer les mauvaises habitudes ("fossilisation des erreurs").

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Le plaisir de communiquer grâce à l'automatisation

Pour que l'apprenant communique, sans trop de FATIGUE, pour qu'il ne traduise plus et qu'il atteigne le PLAISIR de communiquer dans la langue étrangère, il doit impérativement atteindre le stade de la PROCÉDURALISATION des structures de la langue nouvelle. On estime, en général, que 3000 répétitions sont nécessaires pour faire acquérir ce que Jean-Paul Narcy (5) appelle, une "routine", c'est-à-dire, la procéduralisation d'une structure.
Il ne faut pas confondre automatisme et apprentissage par coeur. L'automatisme dont il est question ici est celui des capacités opératoires. Tout comme dans un traitement de données. Richards (6) nous le rappelle: une explication des différences entre le langage contrôlé et le langage spontané est proposé par Mc Laughlen, Rossman et Mc Leod (1983) qui s'inspire d'un modèle de traitement de données. Selon cette théorie, l'apprentissage de toute tâche complexe ou de toute forme de comportement requiert l'intégration d'un certain nombre de sous-capacités. " Pour qu'il soit possible de fonctionner dans des tâches et des situations récurrentes avec plus d'efficacité, un grand nombre de ces capacités sous-jacentes deviennent routinières ou automatiques et sont ainsi accomplies sans que le sujet y prête une attention consciente. C'est ce qu'on appelle "le traitement automatique". Lors de l'apprentissage d'une tâche particulière dans une langue étrangère, les sous-capacités qui ne sont pas intégrées au traitement automatique perturbent la capacité d'accomplir cette tâche".
Il convient donc de faire acquérir à l'apprenant non une mémoire du système (compétence, règles grammaticales, etc.) mais une mémoire qui retrouve automatiquement, en cas de besoin, la forme qui convient au sens que l'on veut exprimer dans une situation donnée.

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Skinner revu par Socrate

Atteindre le chiffre de 3000 réitérations pour installer les sous-capacités, au cours d'une formation, est évidemment irréaliste. Mais en s'inspirant de la méthode coactive développée par Skinner, qui s'est surtout attaché aux phénomènes de renforcement (répétition de l'acte), de motivation (récompense immédiate) et d'exclusion de l'erreur (pas de punition), en la rendant naturelle, et en la couplant à la Maïeutique, la méthode Dialogue arrive à un résultat remarquable. Elle fixe, tout d'abord, grâce à un questionnement naturel, les structures et le vocabulaire utiles, la prononciation, l'intonation adéquate, dans la mémoire à court terme de l'apprenant. Celui-ci en répondant aux questions, qui sont autant de variations à partir d'un même thème, apprend à jongler avec les structures et le vocabulaire (synonymes, antonymes, etc.) et ne fait plus appel à la traduction. Il corrige, en situation de communication, les erreurs de structuration interne. Il entraîne les sous-capacités de compréhension, en décodant la question, en écoutant des modèles authentiques, et en identifiant des messages (du global vers le détail).

Pour lui permettre d'automatiser ces sous-capacités, le formateur Dialogue aide l'apprenant à conserver des traces significatives de la séance. Toute séance Dialogue se termine par l'enregistrement sur cassettes des "phrases clés", les phrases les plus importantes de la séance. La pause ménagée après chaque phrase permet à l'apprenant de la répéter et d'accélérer ainsi le processus d'automatisation. Lors de la séance suivante, il est systématiquement procédé à une révision de ces phrases, toujours à la façon de Socrate, dans le but de constater les progrès de l'automatisation et de renforcer la fixation si cela s'avère nécessaire. Vivant durant tout son stage de formation dans une sphère francophone, l'apprenant a également l'occasion de réemployer les formules qu'il a apprises. Après sa formation, s'il consacre une quinzaine de minutes par jour aux phrases clés qui sont, rappelons-le, des phrases composées pour et avec lui, et répondant à ses besoins de communication, il arrivera à automatiser complètement les sous-capacités et à parler encore plus spontanément.

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En guise de conlusion

Commme le rappelle Jean-Claude Narcy (5), on considère, en général, qu'il y a 4 seuils importants à faire franchir par l'apprenant. Il s'agit, par ordre chronologique, du seuil psychologique ("confiance en soi"), du seuil d'écoute (compréhension du message), du seuil culturel (intérêt pour la culture "étrangère") et du seuil linguistique (penser directement dans la langue cible).
La façon dont Dialogue s'y prend pour aider à atteindre, puis à franchir rapidement ces quatre seuils fait l'objet d'une autre communication. Retenons cependant que l'approche Dialogue, se voulant la plus naturelle possible, et partant constamment du principe qu'il est toujours plus facile de prévenir que de guérir, d'éduquer que de rééduquer, est, elle, attentive, dès le départ, à ces quatre aspects fondamentaux. L'apprenant, en effet, ne franchira aisément et rapidement le seuil linguistique qu'à condition que son guide l'y ait préparé dès le début.
C'est lors de la toute première séance déjà que l'accompagnateur Dialogue aide l'apprenant à acquérir son autonomie en communication, le dote d'une richesse lexicale suffisante à son niveau pour qu'il puisse faire face à la plupart des situations. C'est dès la première séance également qu'il l'aide à parler correctement et à penser directement dans la langue qu'il découvre et cherche à s'approprier.

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Bibliographie

  1. E. HATCH, Psycholinguistics, Rowley, Newbury House, 1983.
  2. Documentation Persona sur simple demande à DIALOGUE, 55, Route du Tonnelet, 4900 Spa, en spécifiant "Formation Enseignants"
  3. L. NOT, Les Pédagogies de la Connaissance, Les Sciences de l'Homme, Privat, 1988.
  4. J. BUREAU, Dictionnaire de l'Informatique, Larousse, Paris, 1972.
  5. J-P. NARCY, Apprendre une Langue Etrangère, Les Editions d'Organisation, Paris 1990.
  6. J.C. RICHARDS, The Context of Language Teaching, Cambridge, CUP, 1985.

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